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31
Juli
Frontblende
Eigentlich sollte das mal ein Text über Krieg im werden. Iran, Irak, Terror, Amerika etc etc ppp.
Nichts hat mir so richtig gefallen. Und dazu kommt noch, dass man dabei so viel beachten muss...verschiedene Perspektiven, Kleinigkeiten, Positionen, Gründe und Motive. Also habe ich Stunden lang im Netz Zeitungsartikel gelesen, mir Kopfgedanken gemacht und und und. Ausgebrannt. Wohl Seelenschrott, diese Texterei. Wenn man mal so überlegt, was wir in den letzten Jahren alles an Krieg erlebt haben...? Ich mein, so alt bin ich ja nun doch noch nicht, und was in all den Jahren meiner Jugend an Krieg passiert ist und drüber gesprochen wird reicht eigentlich für ein zwei drei vier ganze Leben. Große Teile meiner Generation, auch ich, sehen einem Untergang entgegen, den viele noch ferne Zukunft nennen. Wir leben in tiefsten Tiefen hoch in unserm Niedergang. Jeden Morgen baut sich vor uns eine Welt auf, die viele immer noch nicht sehen oder sehen wollen. Ich möchte schreien, kann aber nicht mal atmen und muss daran denken, was ich auch an diesem Tag wieder tun werde(n muss). Wie weit ist man denn schon, wenn man nicht mal 1 und 1 zusammenzählen kann? Wie viel Angst muss man haben, wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst mit der Wahrheit zu verletzen? Was ist, wenn man all diesen vorsichtig ins verblendete Auge piekst...?
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